Teil 22 – #LSD die 2te

Konstanz, eine der größten, oder die größte Stadt rund um den Bodensee.
Von Überlingen bis dorthin brauchte man, je nachdem wie man unterwegs war, circa eine Dreiviertelstunde.
Das letzte Stück musste man mit einer Fähre zurücklegen, da die Stadt nun mal auf der anderen Seite des Bodensees lag.
Konstanz ist eine Grenzstadt, und man kann praktisch in die Schweiz hinüber spucken.
Bis nach Zürich sind es gerade mal ca. 100km, und man konnte die Strecke sehr gut trampen. Einen Weg, den wir in der Zukunft noch einige Male zurücklegen sollten. Und über Zürich, Leute glaubt mir, da habe ich noch einiges zu erzählen. Unglaublich, was dort abging. Aber dazu später mehr.

Trampen klappte in diesen ländlichen Gegenden generell immer besser, als zum Beispiel in einer Großstadt.
Wahrscheinlich waren es die Menschen dort einfach mehr gewohnt, immer mal wieder einen dicken Daumen am Wegesrand zu erblicken.
Hatte man die Strecke von Überlingen bis zur Fähre einmal hinter sich, war es nicht mehr allzu weit. Man musste dann nur noch übersetzen, ein paar Stationen mit dem Linienbus schwarzfahren und das Zentrum von Konstanz lag vor einem.
Ihr kennt solche Fähren ja bestimmt. Man betritt diese und erst wenn man auf dem Schiff ist, kommt ein Mitarbeiter mit seiner mobilen Kasse und rechnet für die Überfahrt ab.
Somit war es ein Leichtes einmal auf die Fähre zu kommen und sich dort ein Versteck zu suchen, um den Schaffner nicht über den Weg zu laufen. Doch das war nur die halbe Miete, denn wenn man Pech hatte positionierte sich der gute Mann, an den Ausgang der Fähre.
Hatte man mittags, bei vollem Schiff, noch die Möglichkeit irgendwie mit durchzurutschen, so war es abends, bei wenig Betrieb, um einiges schwerer.
So kam es einmal sogar vor, dass wir den ganzen Weg nochmal zurückfahren mussten und letztendlich die Strecke verfickte dreimal zurückgelegten, um dann irgendwann genervt, auf unserer Wunschseite anzukommen.
Oder ein anderes mal, als wir uns einfach unsere Kapuzen über den Kopf gezogen haben, die Beine in die Hand nahmen, und mit vollem Speed durch den Ausgang, geradewegs an dem wütenden Mitarbeiter vorbei, rasten.
Konstanz war schnell ausgecheckt.
Da die besagte Kneipe erst gegen 18 Uhr öffnete, chillten wir so lange noch etwas im Zentrum.
Nachdem wir uns unser Frühstück zusammengeklaut hatten, welches Mal wieder aus frischen Brötchen und einigen Tafeln Ritter Sport Schokolade bestand, setzten wir uns zu einer Gruppe Punks.
Ich mochte Punks schon immer gerne. Ziemlich unkomplizierte und lustige Zeitgenossen. McFly selber hatte früher eine längere Punkphase hinter sich und durch ihn lernte ich auch diese Musik Richtung kennen und teilweise echt mögen. Alte Bands wie Slime, Hass oder ZK. Songs wie, Legal Illegal, Nichts wie weg oder Bullenschweine. Die Mucke passte wie die Faust aufs Auge zu unserem damaligen Leben, und wann immer ich auch heute noch Songs wie diese höre, bekomme ich regelrechte Gänsehaut und Erinnerungen an diese Zeit kommen hoch.

Ich tauschte ein oder zwei Rohpse gegen ein paar Dosen Bier, mit einem der Punks, namens Motte.
Die Gruppe von vier oder fünf Leuten, inkl. zwei Schäferhunden, beschlagnahmte den Platz, rund um die zwei Holzbänke unten am Ufer des Bodensees, wohl schon seit einigen Stunden. Der, in filigran aufgebaute Art und Weise, entstandene Turm aus leeren Bierdosen, sagte eindeutig aus, dass es sich hier um sehr durstige Zeitgenossen handelte.
Es dauerte nur ein oder zwei Dosen Bier, und wir schienen die besten Freunde zu sein.
Mit Motte, verstanden wir uns besonders gut.
Der schon etwas ältere Punk, stach von Anfang an etwas aus der Gruppe heraus. Er tanzte, breit wie tausend Mann, zu den lauten Punk Beats, die aus dem kleinen Kassettendeck dröhnten.
Und umso mehr die beiden Rohypnol Tabletten wirkten, desto lustiger und ausgefallener wurden seine Tänze.

Gegen Nachmittag dann, wollte Motte unbedingt dass wir zu ihm mit nach Hause kommen. McFly hatte ihm versprochen seinen Iro nachzuschneiden, und so machten wir uns auf den Weg zu ihm.
McFly hatte übrigens mal einen Friseur Wettbewerb gewonnen. Den dritten Platz hat er belegt. Davon erzählte er mir immer wieder mal, wenn er an meinen Haaren rumfummelte, und so etwas wie eine Frisur entstehen lassen wollte. Na ja, ist doch gar nicht mal so schlecht ein dritter Platz. Dass halt nur drei Leute mitgemacht hatten, erwähnte er dann nur ganz leise nebenbei.
(- Haha, ach McFly – ich liebe dich Bruder 😉 )

Meine Fresse war Motte breit! Die Rohypnol-Tabletten schlugen mit ihrer ganzen Pracht und Schönheit zu, und es war nicht gerade einfach ihn dazu zu bewegen, auf gerader und schnellster Strecke zu ihm nach Hause zu gehen.
Schließlich kamen wir dann aber doch noch, nach drei fast durch ihn ausgelösten Schlägereien, einer Verfolgungsjagd mit dem Mitarbeiter eines türkischen Supermarktes und dem Verlust seiner Geldbörse, bei ihm zu Hause an.
Er wohnte in einem großen Appartement-Komplex, welches durch einen Mitarbeiter, unten am Eingang, beaufsichtigt wurde.
Ich glaube es war irgendeine Art von betreutem Wohnen für Ex-Knackies oder so.
Mücke schaffte es gerade noch so, seinen Kopf in die horizontale zu bringen, so dass McFly, mit einer vom Nachbar ausgeliehenen Haarschneidemaschine, den Iro nachrasieren konnte.
Umgehend danach fiel er wortlos nach hinten auf sein Bett, um wahrscheinlich für die nächsten 24 Std. in einem Schönheitsschlaf der besonderen Güte zu verfallen.

Mittlerweile war es kurz vor Sechs.
Wir deckten Motte noch gut zu, legten ihn auf seine Seite, stellten ihm den kleinen blauen Eimer aus dem Badezimmer für den Notfall neben sein Bett und machten uns auf zur Kneipe.
Dort angekommen bestellten wir uns erst mal jeder ’n Bier und checkten die Leute ab.
Schnell war klar, warum in dieser Kneipe so einiges ging. Am Tresen saßen einige Punks die sich lautstark unterhielten und zum Spaß herumschubsten, in der m Ecke chillten ein paar, dem Aussehen nach, typische Studenten mit langen Haaren und um die kleinen Holztische herum, saßen zwei oder drei Biker, dessen Motorräder ich schon bei einem Hereingehen begutachtete.
Man musste aufpassen wo man hintrat, denn immer wieder fetzten einige zottelige Hunde, kläffend durch den Raum.
Die Besitzerin, eine korpulente, dem Aussehen nach in den 60er Jahren stehengebliebene, Alt Hippie, wurde von allen dort nur liebevoll mit “Mutti” oder “Mama” angesprochen.
Kurz gesagt, ein Etablissement genau nach unserem Geschmack. Wir fühlten uns von Anfang an sofort wohl dort.

Es dauerte nicht lange und wir wurden von ‘nem jungen Typen, mit Kappe und Brille, angesprochen.

“Hey, alles klar? Sucht ihr was?”, er schob einen freien Barhocker rüber zu unserem Tisch und setzte sich zu uns.

“Hmm, joa, wenn du schon so direkt fragst. Eigentlich schon.” McFly zündete sich ’ne Kippe an, und reichte mir das Feuerzeug rüber.

“Was haste denn Schönes da?”, ergänzte ich, und zündete mir ebenfalls ’ne Kippe an.

“Neue Pappen. Grade frisch reingekommen. Echt gute Teile Man!”, erwiderte er mit einem Grinsen in der Fresse.

Pappen? Oh nein. Sofort schossen die Erinnerungen, über den letzten Horrortrip, durch meinen Kopf, und auf eine Wiederholung dieser Gefühle hatte ich wirklich absolut keinen Bock!
McFly dagegen quittierte die Antwort des Typen mit einem breiten Grinsen und dem Satz:

“Pappen? Wie geil? Was für welche? Wie teuer?”

“Alter, nee! Keine Pappen, nicht schon wieder! Ich hab keinen Bock auf noch so ’nen üblen Trip wie damals!”, schnell unterbrach ich den Typen, der soeben auf McFlys Frage antworteten wollte.

“Nee, mach dir mal keine Sorgen! Die sind total smooth, die Teile! Wirklich, die kommen ganz sanft. Miraculix, frisch aus Holland. Hab selber vor ’ner Stunde ’ne halbe geschmissen. Die sind genial!”, er ratterte seinen Text runter, wie ein Handelsvertreter für Staubsauger, der von Tür zu Tür zieht und unbedingt Star-Verkäufer des Monats werden wollte.

Ich überlegte und erwiderte dann:
“Und Koka? Wie sieht’s mit Koka aus? Kannste klarmachen?”.

“Hmm ..”, der Typ drehte sich kurz um und schaute einmal durch die Kneipe.

“Nee, jetzt grad nicht. Sieht schlecht aus. Es kann aber sein dass gleich noch ’n Kollege von mir kommt. So ne Std. ungefähr. Ist aber nicht sicher.”, ergänzte er.

“Überlegt es euch einfach. Ich bin nebenan.”, er ging rüber, und setzte sich zu zwei Kollegen an den Nebentisch.

Mit Hasch saß übrigens auch nicht besser aus. Die ganze Kneipe wartete auf Nachschub, und der Typ war bereit uns ’nen Zwanie von seinem persönlichen Zeug abzugeben, aber nur wenn wir auch die Pappen nehmen würden.
McFly und ich diskutierten einen Augenblick lang, aber einigten uns dann schließlich.
Wir wollten noch die eine Stunde warten, und sollte der Typ dann mit dem Koks noch auftauchen, würden wir da zuschlagen. Falls nicht, würden wir die Pappen und das Ganja nehmen.

Natürlich kam es, wie es kamen musste. Sein Kollege tauchte nicht mehr auf, und nach fast 90 Minuten des Wartens, verließen wir die Kneipe, mit zwei Miraculix und ’nem Zwanie Hasch in unserem Taschen.
McFly und ich hatten zu dem Zeitpunkt wirklich nicht sehr viel Ahnung, was Pappen aka LSD betraf. Und wie schon oft gesagt, Google gab es nicht. Mal eben schnell das Smartphone zücken und nachschauen, ’nen Erfahrungsbericht lesen, Informationen einholen, dass alles war eben ein Luxus, der noch einige Jahre auf sich warten lassen musste.
Damals konnte man nur seine eigenen Erfahrungen sammeln, oder auf Mundpropaganda zurückgreifen.
Wie auch immer. Alles, was wir beide Mal gehört hatten war, dass diese besagten Miraculix wohl ziemlich stark sein sollten.
Die ersten 20 Minuten waren wohl die seltsamsten.
Fragend schaute man sich immer wieder an, nach dem Motto, Alter spürst du schon was?, bin ich schon drauf?, Alter bin ich schon drauf oder was?
Ach, die Teile waren Fake man, vergiss es! Oder doch nicht?
So ging das dann minutenlang weiter, nur um irgendwann zu merken, dass die eigenen Augen nur noch aus reiner Pupille bestanden, und man absolut nichts mehr checkte.

Wir hatten die erste Hälfte der Pappe, noch während wir auf dem Bus warteten, eingeworfen.
In dem Bus, der uns zur Fähre bringen sollte, lernten wir einen jungen Typen kennen.
Ich hatte ja schon einige Male von der magischen Anziehungskraft, welche Drogen Konsumenten gegenseitig auf sich ausüben geschrieben, und so kamen wir auch an diesem Abend mit ihm ins Gespräch.
Man merkte sofort, dass er ziemlich drauf war, und an diesem Abend erfuhren wir auch erstmals von der riesigen Drogenszene, welche sich mitten in Zürich, nach und nach aufgebaut hatte.
Er kam gerade von dort und hatte Stoff für sich und seine Freundin besorgt.

Eine kurze Begegnung.
Warum ich überhaupt darüber jetzt schreibe? Weil in der Zukunft eben, genau diese Begegnung noch von Bedeutung sein wird.
Zum Glück hatten wir noch etwas Kleingeld über, und so mussten wir nicht den Stress auf uns nehmen, mit dem Schaffner Katz und Maus zu spielen.
Wir setzten uns in den Innenraum der Fähre. Es war schon spät, und diese war wie ausgestorben.
Nur ein einziger Typ saß in einer Ecke und nippte an seinem Kaffee.
So nach und nach merkten wir, dass die Pappen definitiv kein Fake waren. Ein Grinsen zog sich durch unsere Gesichter und ein flaues Gefühl machte sich in der Magengegend breit.
Dann plötzlich stand der Typ auf und ging in Richtung Ausgang.
Kurz davor drehte er sich um, und grinste uns an.

“Wollt ihr wieder zurückzufahren, oder was?”,

“Was? Wie bitte?”, fragend, mit weit aufgerissenen Augen, schaute ich ihn an und bemerke jetzt erst dass die ganze rechte Seite seines Kopfes kahl geschoren war. Danach fiel mein Blick wieder rüber zu McFly, in der Hoffnung er würde meine Ratlosigkeit bzgl. dieser Situation verstehen, und mich mit Erleuchtung segnen.

“Ähm, nee nee, wir wollen rüber auf die andere Seite, Richtung Überlingen.”, McFly antwortete, und irgendwie kam es mir vor, als hätte er extrem schnell gesprochen. Hatte er?
Auf jeden Fall war ich nicht ein Funken schlauer als vorher, und ich raffte absolut nicht was hier gerade vor sich ging.

“Jaja, genau! Da will ich auch hin. Meine Fresse, seit ihr beiden drauf.”, mit langsamen Schritten kam er nun auf uns zu, und irgendwie gefiel mir das ganz und gar nicht.

“Wer zum Teufel ist das überhaupt? Oder Fuck Man, ist der Typ überhaupt hier? Bilden wir uns ihn nur ein?
Macht er das etwa extra, um uns total aus dem Konzept zu bringen?
Bin ich drauf oder nicht?
Alter, hab ich gerade etwa laut gesprochen, oder nur gedacht.“
So in etwa könnte man das Wirrwarr meiner Gedankenströme, die mich auf penetrante Weise am dauerficken waren, beschreiben.

“Das ist ’n Cop! Fuck, das ist ’n Bulle, Man! Wir sind voll gefickt!”, hatte McFly jetzt geflüstert oder es laut durch den Raum geschrien?
Ich war mir nicht sicher, doch als ich mich etwas zu McFly vorbeugte, bemerkte ich erst wie krass seine Augen aussahen.

“Alter, deine Augen! Deine Augen sind … .”, und noch bevor ich meinen Satz vollenden konnte, schreckte ich plötzlich auf, da der Typ nun auf einem Stuhl, direkt neben uns am Tisch saß.

“Leute! Relaxt mal bitte und kommt mal runter. Euch hat es ja total weg geschossen.”, der Typ lachte kurz und zündete sich eine Kippe an.

“Wir sind schon längst auf der anderen Seite und wenn wir noch lange hier sitzen bleiben, fahren wir wieder zurück. Also, wenn ihr Bock habt, dann kann ich euch mit nach Überlingen nehmen. Da wollt Ihr doch hin, oder?”, ergänzte er.

Okay, mittlerweile rafften wir, dass der Typ ganz sicher kein Cop war und auch ganz in Ordnung zu sein schien.
Aber das Krasse war, dass weder McFly, noch ich, das Geringste von der kompletten Überfahrt, welche bestimmt 15 Minuten dauerte, mitbekommen hatte.
Wir hatten beide das Gefühl, gerade mal für max. eine Minute auf der Fähre zu sein. Und wie ist es doch so schön auf LSD? Es sind genau diese Erkenntnisse, welche einen immer mehr Abtrippen lassen.
Fünf Minuten später saßen wir in dem alten Ford Kombi des Typen, der für die letzten drei oder vier Monate sein Zuhause war. Er fuhr mit dem Wagen durch ganz Deutschland, und war nun wie wir, am Bodensee gelandet.
Die Rückbank war komplett raus gerissen, und stattdessen lag da nun ’ne alte Matratze. Drogen war er ebenfalls nicht abgeneigt, nur mit harten Sachen hatte er nichts am Hut.

Es war genial. Die ganze Fahrt über nach Überlingen lag ich, flach ausgestreckt auf der Matratze, während McFly vorne auf dem Beifahrersitz saß.
Ich schaute in den Himmel und beobachtete die Umgebung.
Die Lichter der Laternen formten sich zu langen weißgelben Linien und nahmen nach und nach, die abgefahrensten Formen an.
Wie eine Sinuslinie, die zum Beat des Abrollgeräuschs der Reifen tanzte. Gesichter und skurrile Figuren formten sich aus den simpelsten Sachen.
Der hell leuchtende Mond schien förmlich greifbar, wie ein großer runder Fußball über mir zu baumeln, und wartete nur darauf, von mir weggekickt zu werden.
Es war krass! Ich driftete immer mehr ab, doch es ging mir recht gut. Keine Panik, oder ähnlich miese Gefühle, welche ich bei meinem letzten Horrortrip erlebt hatte.
Der Typ war echt der Hammer! Er lachte sich durchgehend den Arsch über uns beide ab, und erzählte uns ohne Pause von seiner früheren Punk Zeit.
Schon wieder ein Punk.
Generell war es wirklich auffällig, wie viele Punks wir in dieser Gegend trafen,

In Überlingen angekommen, waren McFly und ich total am Abgehen.
Mittlerweile war es fast 22 Uhr, das Dorf war wie ausgestorben und die Optik war einfach nur abgefahren.
Wir standen auf dem Dorfplatz, und ich kam mir vor wie im Mittelalter. Ältere, aus Stein gebaute Gebäude, einzelne Fachwerkhäuser, eine große Holzbrücke, etc. Wir kamen uns wirklich wie in diese Zeit zurückgesetzt vor.
Wie in einem alten schwarz-weiß Film.
Und da war er dann! Dieser eine Laden. Dieses eine Geschäft, welches total herausstach.
Es war, glaub ich, nur ein ganz normaler Schuhladen, dessen Eingang und Schaufenster halt beleuchtet waren, doch in dieser Nacht zog uns dieser Laden magisch, wie ein Magnet, an.
Wie ein bunter Candy Laden, wie der Eingang in eine andere Welt, unser ganz persönlicher Exit through the Giftshop. Es war wirklich heftig!

Wie ferngesteuert marschierten wir auf das Geschäft zu. Bei jedem Schritt den ich machte, hatte ich das Gefühl der Boden würde etwas mehr nachgeben, als würde ich über eine dicke Gummimatte gehen.
Und dann, nach dem ersten Schritt in den Wohneingang, war es komplett um mich bzw. uns geschehen. Die Farben explodierten förmlich. Rot, gelb, grün, etc.
Wie krass war dass denn bitte?
Meine Rezeptoren wurden regelrecht überschüttet von Eindrücken.
Fuck, es war stinknormaler Schuhladen, doch wir waren in einer komplett anderen Welt.
Wir klebten mit unseren Köpfen an dem Schaufenster, und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Wie zwei Kleinkinder, die sich zur Weihnachtszeit vor dem Fenster eines gut bestückten Spielwarenladens die Nasen platt drückten, und sich in ihren Köpfen ausmalen, was sie alles abstauben werden.
Nur dass wir uns verfickte Damen Schuhe, Sandalen und orthopädisches Schuhwerk anschauten, und dabei total am Abdriften waren.
Wie lange das so ging? Keine Ahnung Man. Zeit ist sowieso das allerletzte fassbare und relative während eines LSD Ausfluges.
Wir kamen aus dem Staunen einfach nicht mehr raus, bis wir langsam in unsere nächste Phase hinüberglitten.

Wer als Erster angefangen hat zu lachen? Ich weiß es beim besten Willen nicht mehr, aber der darauffolgende Lachflash war von einer anderen Welt!
Es war abartig. Ich hatte so etwas noch nie erlebt. Selbst, die für mich damals schon heftigen Lachanfälle, welche wir nach dem zweiten oder dritten Mal Kiffen erlebten, waren im Vergleich hierzu nur ein unterschwelliges Gekicher.
Wir konnten einfach nicht mehr aufhören zu lachen!
Wir krümmten und kugelten uns vor Schmerzen auf dem Boden. Es war einfach nicht mehr auszuhalten, bis zu dem Punkt wo jede Faser meines Körpers nur noch schmerzte.
Seit diesem Abend weiß ich definitiv, dass das Sprichwort „Sich zu Tode lachen“, nicht von irgendwo herkommt und von mir definitiv seine Daseinsberechtigung gutgeschrieben bekommt.
Per Schnappatmung geplagt und mit lautem Stöhnen, kroch ich schließlich aus dem Hauseingang hervor. Um die Ecke herum, nur um McFlys Fresse zu entkommen. Doch es half alles nichts, wir mussten nur einen klitzekleinen Laut des anderen wahrnehmen, und schon fing es wieder von vorne an. Das Lachen hörte einfach nicht auf.
Wirklich Mann! In meinem ganzen Leben hatte ich noch nicht solche Schmerzen, nur vom Lachen ausgelöst, erlebt.
Mein Magen krampfte so dermaßen schlimm, und ich hatte das Gefühl kurz vor dem Ersticken zu stehen.
Und McFly ging es ganz genauso! Es war so krass, aber es war auch so verfickt noch mal lustig!

Irgendwann, nach langer langer Zeit (oder auch nicht?), beruhigten wir uns schließlich wieder.
Optiks hatten uns nun wieder voll im Griff.
Eigentlich hätten wir es voll und ganz dabei belassen können, aber wie es damals halt immer war. Wir wollten immer noch einen draufsetzen. Immer noch ein Stückchen weiter, noch ein klitzekleines Stückchen höher. Alles bis zum Limit ausreitzen. Und so kam es, dass die andere Hälfte auch noch in unseren Mündern verschwand.
Und dann. Eine Zeit lang später? Genau Zeitangaben in diesem Kontext zu nennen, wäre sowieso total sinnlos. Es hätten Sekunden, Minuten oder auch Stunden sein können.
Der Trip hatte uns nun voll und ganz im Griff. Nichts war mehr steuer- oder kontrollierbar. Man konnte sich dem einfach nur noch hingeben und alles geschehen lassen.
Alle Sinne suchten sich ihre komplett neuen Wege. Denken, Fühlen, Riechen, Schmecken, es war noch vorhanden, doch nichts war mehr so, wie wir es kannten. Nichts Gewohntes oder Vertrautes mehr. Aber dennoch war es nicht befremdlich oder unangenehm. Nein Man, ich fühlte mich eigentlich echt gut.

Irgendwie, irgendwann waren wir nun auch wieder unten, am Ufer, gelandet.
Wir saßen nun am Steg, unsere Beine baumelten hinunter, und wie hypnotisiert starten wir beide in die Tiefe des Bodensees.
Es war dunkel und still, und man hörte nur noch das Wasser, welches leise vor sich hin plätscherte. Gedanken, Gefühle und Emotionen überschlugen sich in meinem Kopf.

Wer bin ich? Wer war ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was ist die Matrix? 42? Es muss die 42 sein!
Für einen Moment lang hatte ich das Gefühl, die allwissende Antwort auf die große Frage, des Sinn des Lebens in mir zu tragen, nur um dann kurze Zeit später feststellen zu müssen, wieder alles vergessen zu haben.

“Fuck Man”, so nah dran, und doch so weit entfernt.

Wie schon beim ersten Mal faszinierten mich meine Hände besonders extrem.
Immer wieder starte ich fassungslos auf diese und bewunderte mit großen Augen, die ständig wechselnde Größe meiner Finger.
Die Zeit war nun wirklich komplett in sich zusammengebrochen.
Eigentlich müsste man ein neues Messverfahren erfinden, um solche Maßeinheiten auf einem LSD Trip zu definieren.
Aber diese, von Menschenhand festgelegten Maßeinheiten wie Zeit, Größe, etc., diese Totalitäten, sind wahrscheinlich auch gar nicht wichtig in diesem Zustand. Hier geht es sowieso nur um das Empfinden und die Wahrnehmung. Um das Loslassen und das Akzeptieren.

Der Bodensee schien sich förmlich zu verbiegen in seiner Mitte. Wie ein großes schwarzes Wurmloch, das alles um sich herumliegende einsaugt, um es dann in einer anderen Dimension wieder auszuspucken.
Für einen Moment lang hatte ich das große Bedürfnis hineinzuspringen, kam dann aber doch zu dem Entschluss, dies lieber sein zu lassen. Ein Hoch auf das letzte bisschen logische Denkvermögen in diesem Zustand!
Na ja, vielleicht würde McFly ja zuerst springen wollen, doch als ich mich umdrehte, war er verschwunden.
Ein kurzes Gefühl von Panik machte sich in mir breit. Was wäre wenn jetzt die Bullen um die Ecke kommen würden.
Mich in diesem Zustand erklären zu müssen, würde wohl zwangsläufig in einem totalen Chaos und Desaster enden.
Die Nacht in einer verschlossenen Zelle verbringen??
Verfickte scheiße! Das wäre der totaler Horror und ich wäre mir sicher, der Trip würde sich in diesem negativen Umfeld, in eine brutale Achterbahnfahrt des Grauens verwandeln.
Zum Glück verschwanden die negativen Gedanken aber wieder schnell von alleine, und plötzlich saß McFly auch wieder neben mir. Was zum Teufel?! War er überhaupt weg gewesen? Ist vielleicht wirklich gesprungen und kam grade wieder zurück?
Wie auch immer, ich entschloss mich diesem Mysterium nicht näher auf den Grund zu gehen und so nahm ich die Tatsache einfach freudig hin, dass er wieder neben mir saß. Sofern er es denn auch wirklich war und nicht sein genmutiertes Abbild, aus der Parallel-Welt. Die, die hinter dem Worm Loch zu finden war. Das Worm Loch, welches ja der Bodensee war. STOP!!!!!! Wie ich schon schrieb! Ich nahm die Tatsachen einfach hin, dass McFly wieder neben mir saß.

Die restlichen Stunden verliefen genial. Wir marschierten durch den Ort und kamen uns vor wie zwei Entdecker.
Lauter alte Gebäude und die Optik dieses Dorfes waren einfach nur perfekt für diesen Ausflug.
So spät war es doch gar nicht, aber die Gegend war wirklich wie ausgestorben. Ab und zu mal ein paar Leute, und das war’s dann auch schon.

Wie lange wir so noch durch das Dorf zogen. Keine Ahnung. Waren es Stunden, waren es nur Minuten? Ich weiß es nicht.
Irgendwann, es muss dann nur schon ziemlich spät gewesen sein und nachdem wir noch ein oder zwei Joints geraucht hatten, überlegten wir uns halt wie, und vor allem wo, wir die restliche Nacht verbringen könnten.

Als McFly damals mit seinem Dad am Bodensee war, hatte er mal einen, ein paar Jahre älteren, Typen kennengelernt.
Sie trafen sich dann immer mal wieder wenn er den Sommer über da war
Da uns keine bessere Option einfiel, und wir keinen Bock hatten, bis zum Morgengrauen in der Kälte rumzulaufen, probierte wir unser Glück.
Ein paar hundert Meter weiter gab es eine Telefonzelle (eine von diesen großen gelben Kästen), und tatsächlich, in dem Telefonbuch war er doch wirklich gelistet. Ich meine, er hätte wer weiß wo mittlerweile wohnen können, doch wir hatten mal wieder Glück.
Jetzt stellt euch mal vor. Nach Jahren klingeln zwei total verstrahlte Typen, an die ihr euch wahrscheinlich nicht mal ansatzweise richtig erinnern könnt, mitten in der Nacht bei euch an. Zumindest an den einen, denn ich kannte ihn ja sowieso nicht.
Der Typ war nicht gerade begeistert von der Aktion, doch McFly schaffte es doch wirklich ihn davon zu überzeugen, uns für die restliche Nacht aufzunehmen.
McFly musste sich extrem beherrschen, denn auch wenn ich nicht mit ihm in der Telefonzelle war, musste er bestimmt zehn Mal auflegen, bevor es letztendlich zum klingeln kam, da er jedes Mal kurz vor einem erneuten Lachflash stand.
Wir hatten ein paar Kilometer Fußmarsch vor uns, bis wir letztendlich bei dem Typen ankamen.
Wir rauchten ’nen kleinen Joint um etwas runterkommen, aber dennoch, wir waren immer noch voll drauf.
Was zum Teufel, wenn wir vor dem Typen stehen, und wir einen von diesen krassen Lachflashs bekommen?
Wie auch immer Leute. Wir schafften es tatsächlich, und Momente später, saßen wir beide auf der Wohnzimmercouch, eines drei oder vier Zimmer Apartments.
Der Typ hatte gar nicht großartig rum gelabert oder nachgefragt, drückte uns einfach zwei Decken in die Hand, und verschwand dann wieder in dem Schlafzimmer, zu seiner Frau, die übrigens zu der Zeit gerade schwanger war.

Hmm, auf der einen Seite waren wir zwar heilfroh jetzt schön im Warmen zu sitzen, denn zu der Zeit war es wirklich unangenehm draußen, aber auf der anderen Seite ….  Wir mussten nun total ruhig sein und uns zusammenreißen, und das war eigentlich das Allerletzte was wir in diesem Zustand gerade machen wollten.
TV, Radio, irgendwelche äußeren Einflüsse wollte ich haben, doch stattdessen saßen wir nun in diesem fast schon sterilen, dunklen Wohnzimmer.
Naja, wenigstens rauchten wir noch am geöffneten Fenster nen kleinen Joint und nachdem ich mir noch eine von meinen kleinen Wunderpillen AKA Rohypnol eingeworfen hatte, wurde ich langsam ruhiger und müder.
Dennoch grinste mich die ganze Zeit der ausgeschaltete Fernseher an und nachdem ich McFly bestimmt 20 Minuten damit genervt hatte, konnte ich ihn schließlich dazu überreden, diesen ohne Ton ein einzuschalten.
Wenigstens ein bisschen Ablenkung für unsere Sinne und so kam es, dass wir irgendwann nur noch wortlos, auf den 24 Stunden Dauer Werbekanal starten, und den LSD-Trip ausklingen ließen.
Der Ausflug ins LSD-Land war dieses Mal eine geniale Erfahrung und Erlebnis. Nicht weil wir irgendetwas über uns erfahren, gelernt oder die große Erleuchtung erlangt hätten, denn dafür haben wir zu dieser Zeit sowieso viel zu unreflektiert Drogen konsumiert. Nee Man, einfach weil wir eine verdammt gute Zeit hatten.
Und das, obwohl ich doch anfangs einige Bedenken hatte, dass dieser LSD-Ritt auf ähnliche Weise enden könnte wie das vorherige Mal.

Eine halbe Stunde bis Stunde. Mehr Schlaf gönnte uns das verfickte Sandmännchen diese Nacht nicht.
Es war sowieso nur ein ständiges kurzes Weg Dösen und als ich morgens erneut für einen kurzen Moment die Augen öffnete, sah ich noch ziemlich verschwommen, zwei Gestalten durch den Raum tapsen.
Der keine Wecker zeigte gerade mal 7.30 Uhr an und hätte man uns gelassen, würden sich unsere Augen sehr wahrscheinlich nicht vor der nächsten kommenden Nacht öffnen.
Genervt und total übermüdet drehte ich mich um und hoffte auf noch etwas Ruhe. Leider erfolglos, denn nach weiteren fünf Minuten fingen die beiden an sich lautstark zu unterhalten. Und dem nicht genug, ertönte einen Moment später auch noch der nervige Klang eines Radios durch den Raum. Kann es etwas nervigeres geben, als sich nach so einer Nacht, der nervtötenden Stimme einer gut gelaunten Radio Moderatorin, hingeben zu müssen? Sagt Ihr es mir.

Es half alles nichts und so rappelten McFly und ich, uns langsam auf.
Ich hoffte wirklich nur halb so fertig wie McFly auszusehen, denn als ich seine geschwollene und rote Fresse erblickte, musste ich mich echt beherrschen, nicht einen unserer gestrigen Lachflashs erneut zum Leben zu erwecken.
Wäre wahrscheinlich eine ziemlich peinliche Aktion geworden, obwohl uns zu der Zeit, im Grunde sehr wenig peinlich war.
Es war ja klar. Hatte Harry (ich nehme ihn jetzt einfach mal so), uns gestern noch wortlos in seine Bude gelassen, so hagelten nun die Fragen umso mehr auf uns ein.

“Wo kommt ihr her?”,

“Was macht ihr hier?”,

“Wie lange bleibt ihr hier?”,

“Wieso seid ihr mitten in der Nacht hier aufgetaucht?”,

“Etc. … etc. … etc.”,

Oh mein Gott! Alleine eine möglichst sinnvolle und logische Antwort auf die erste Frage zu finden, schien mir, ein schier unlösbares Unterfangen und bereitet mir üble Kopfschmerzen.
Fuck Man, selbst meinen Vor und Zunamen jetzt fehlerfrei aufzuschreiben würde mich gnadenlos überfordern und so lies ich McFly den Vortritt, bei der Auswahl aller logischen Antworten. Ich beschränkte meinen Wortschatz einfach mal auf die Basisantworten wie “Ja”, “Aha”, “Hmm”, “Ach so”, und konnte so wenigstens meinen Hirnzellen noch etwas Ruhe gönnen.

Wir verbrachten noch zwei Nächte bei Harry, bis diese kleine Ratte doch tatsächlich 100 DM aus unseren Taschen klaute. Nicht zu glauben denkt Ihr jetzt?
Ohne Scheiß Man. Die Kohle hatten wir tagsüber mit den üblichen kleinen Gaunereien eingenommen und McFly erwischte den Penner morgens, als er gerade dabei war die Kohle aus meiner Jacke zu klauen.
Was für ein Penner! Unfassbar!
Wäre seine schwangere Frau nicht dazwischen gegangen, dann weiß ich echt nicht wie die Sache an diesem Morgen noch ausgegangen wäre.
Fuck it. Wie auch immer. Immerhin waren wir auch nicht besser zu der Zeit, obwohl wir ja immer einen „logischen“ Grund für unsere abgefuckten Taten parat hatten.

Damit war dann diese Penn-Möglichkeit auch abgehakt.
Die nächsten zwei Nächte verbrachten wir in dem beheizten Vorraum der kleinen Kreissparkasse, die im Zentrum von Überlingen, lag.
Bis wir dann die kommenden Nächte in einem gut ausgebauten, beheizten Keller-Raum, mit Bett und Fernseher, hausen durften.

Doch dazu mehr im nächsten Teil!

MADMIKE 18.05.2016

 

 

#madmike, #lsd, #pappen , #trip , #bodensee , #drogen , #heroin , #shore , #schore , #koks

 

 

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Über MadMike

Das ist meine Geschichte, mein Leben. Ich schreibe diese nicht mit erhobenem Zeigefinger, noch wird hier etwas beschönigt. Es ist einfach "Mein Leben"! Dies soll keine Drogen-Verherrlichung darstellen! Drogen haben mir unfassbar viel genommen und mein Leben auf eine peverse Art und Weise kontrolliert! Frei zu sein, ist das Höchste aller Güter, welches wir Menschen besitzen dürfen und wer glaubt mit dem "Zeug" frei zu sein, unterliegt einer großen Illusion. Ich probiere meine Geschichte immer so zu schreiben, wie ich zu dem jeweiligen Zeitpunkt gefühlt und gedacht habe. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich nicht auch weiterentwickelt habe und aktuell bestimmte Dinge anders sehe. Dies hier soll kein Drogenpräventions-Projekt sein, doch ich denke, dass jeder mit ein bisschen Verstand in seiner Birne, es schaffen wird von alleine die richtigen Schlüsse zu ziehen. Euer MadMike...
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4 Antworten zu Teil 22 – #LSD die 2te

  1. LiniX schreibt:

    Danke. Einfach nur Danke dass du diese Dinge schreibst!

    Gefällt 1 Person

  2. Fingerhut deals schreibt:

    ¿En cuál curso te has apuntado?

    Gefällt mir

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