TEIL 28 – Die Polizei dein Freund und Helfer

Schweiz! – Auf Platz 1 der reichsten Länder der Welt.
Die mickrige Zelle, in der ich mich gerade befand, profitierte wohl weniger davon. Die Breite der Zelle war gleichzusetzen mit der Spannweite meine ausgestreckten Arme. Kleiner ging’s wohl echt nicht mehr. Na ja, was soll’s. Hatte ja sowieso nicht vor hier dauerhaft einzuziehen.
Ich legte mich auf die extrem harte Holzpritsche und es dauerte nicht lange, bis ich in einen Schlaf verfiel.

Doch erst mal zurück:
Irgendetwas Feuchtes, spürte ich in meiner Fresse. Und nein, es war leider nicht die feuchte Zunge, der italienischen vollbusigen Schönheit, die gerade dabei war, mich in meinem Traum zu verwöhnen.
Wäre ja auch zu schön gewesen. Nee Man, ich schreckte auf. Das Erste was ich erblickte, waren zwei über mir baumelnde Hundeeier. Das feuchte Etwas, stellte sich als die pelzige Zunge des treudoofen Riesen Köters, der gerade dabei war mir diese horizontal auf’s Gesicht zu klatschen, heraus.

„Bah Man, Alter. Verpiss dich!“, Mit erheblichen Kraftaufwand verbunden, schob ich das halbe Pferd bei Seite und wischte mir mit der braunen Decke, die, mit deren aufgedruckten Blumenmuster an ein Überbleibsel aus der Hippiezeit erinnerte, die Sabber aus der Fresse.

„Haha. Sei froh, das erspart dir die Morgendusche.“, Chris, der wie es schien, schon etwas länger wach war, lachte laut.

Er kniete neben mir auf dem Boden und war gerade dabei einen großen Esslöffel von unten zu befeuern.

„Moin.“, ich rappelte mich auf, rutschte etwas nach hinten und lehnte mich gegen die, ursprünglich mal weiße, Wand. Mir war kalt und ich zog mir die Decke über meine Knie, bis zu meinem Hals hoch.

„Du machst Frühstück? Man, Frühstück ans Bett, was will man denn bitte noch mehr?“, ich grinste Chris an, holte dann zwei Kippen aus der Schachtel neben mir, zündete beide gleichzeitig an und legte eine in den überlaufenden Aschenbecher, der zwischen unseren Matratzen stand.

So sehr den meisten auch der Geruch von frisch gemahlenen Kaffeebohnen und warmen Brötchen am frühen Morgen die Sinne schmeichelt, so war es doch der bittere, unverkennbare und beißende Geruch des erhitzen Heroins, welcher uns zu neuem Leben erweckte.
Es gab nichts „besseres“, als den Tag mit ’nem dicken Knaller zu beginnen. Zumindest damals. Die kurze zwangseingelegte Pause, die sich Schlaf nannte, mit ’nem Druck zu brechen. Diese kleine Auszeit, machte den ersten Hit am Morgen zu dem einzigen Highlight, was den Konsum anging. Der restliche, über den Tag verteilte Shore Verzehr, war größtenteils nichts Besonderes mehr. Es war wie Essen, Trinken oder sogar Atmen. Etwas was getan werden musste, um zu überleben. Eine Notwendigkeit um nicht krank zu werden. Der übliche Alltag halt.

Tja, und genauso gab’s nichts Schlimmeres als den Tag mit einem Affen zu starten. Sich, in diesem üblen Zustand, aus dem Bett quälen zu müssen und Kohle klarzumachen! Aber das hatten wir ja alles schon mal.
Im Grunde sind diese beiden Zustände auch alles, worum es sich drehte.
Stoff haben oder Turkey schieben. Gesund sein oder auf dem verfickten Zahnfleisch gehen. Das war die Basis und darauf baute sich alles auf. Immer präsent. 24/7 und verdammte 364 Tage im Jahr.

Doch an diesem Morgen hatten wir noch jeder einen dicken fetten Druck übrig, inklusive einer extra priese feines, weisses Kolumbianisches.
Wir hätten zwar auch jeder zwei kleinere Dosen über den Tag verteilt nehmen können, doch wir entschieden uns an diesem Morgen für den totalen Schlag in die Fresse. Ein braun weißer Vorschlaghammer der dir unwiderruflich die Hosen auszog und den Start in den Tag versüßen sollte.
Und dieser kam, sah, siegte und schlug ein wie die imaginäre Bombe, mit der Adolf 1944 am liebsten den Rest der Welt gefickt hätte.
Meine Fresse hat es uns weggeschossen. Energisch, vom Koks im zweiten Gang angetrieben, den ersten belegte wie immer die Shore, flogen wir nach unten in die Küche, wo wir uns noch schnell ’n Kaffee gönnten. Wohlgemerkt rein für den Geschmack, denn Koffein war nun wirklich das allerletzte, worauf unsere Körper ansprechen würden.
Zum Glück war das Haus leer und so mussten wir uns nicht beherrschen oder mit irgendwelchen Rechtfertigungen aufhalten.

Wir machten uns erst mal auf nach Überlingen, denn immerhin wollte ich wissen, wo McFly sich gerade herumtrieb.
Doch Moment. Wo war er eigentlich an dem vorherigen Abend abgeblieben?
Na ja, kurz nachdem mich das große Pech, in Form der Bullerei gefickt hatte, schlug bei McFly das dicke Glück ein.
Ein Typ hatte seine prall gefüllte Brieftasche in der Telefonzelle liegen lassen und segnete McFly mit etwas Barem.
Wahrscheinlich um das weltliche Gleichgewicht in Waage zu halten.
Scheiße hier, Gutes da. Ying und Yang, oder wie war das verfickt noch mal?

Wobei „das Gute“ in diesem Fall natürlich im Auge des Betrachters lag.
Aber ja Man, solche glücklichen Zufälle gab es wirklich immer mal wieder.

Auch ich fand sogar mal ein prall gefülltes Portemonnaie, und dass sogar auch am Bodensee – auf einer öffentlichen Toilette.
Wir übernachteten grade bei so ’nem Alki für einige Tage. Oh Man, was für ein verrückter Typ das war. Ich kann mich noch erinnern, dass ich bei ihm in der Bude einmal eine üble allergische Reaktion nach einem fetten Druck (Heroinspritze) hatte. Mein ganzer Arm war voller Pusteln und ich wäre vor Panik fast durchgedreht.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Wie auch immer, ich war kurz draußen und was zu trinken zu holen und machte einen Abstecher auf den öffentlichen Scheißpott.
Ein alter Man der kurz zuvor die Toilette verließ, hatte wie es aussah, seine dicke Brieftasche dort liegen lassen. Asozial dass ich ihm diese nicht zurückgegeben habe?
Nun ja, dies in unserer damaligen Situation von mir zu verlangen wäre so in etwa das gleiche wie einem afrikanischem, von Hunger geplagten Kind vorzuwerfen, die letzte Schale Reis nicht gespendet zu haben.
Immerhin hatte ich nur das Geld entnommen und das Portemonnaie in einen Briefkasten geworfen.
Solche, für uns damals glücklichen Situation, waren so etwas wie ein Wink Gottes und schenkten uns einige Tage Ruhe. Eine kurze Auszeit von der ständigen Jagd.
Ein Leckerli, welches man uns vor die Füße warf.
Obwohl der „liebe Gott“, wer auch immer das auch sein mag, sehr wahrscheinlich recht wenig damit zu tun hatte.

Wisst Ihr, wenn ich heute durch die Stadt gehe und dort Leute treffe die gerade am Betteln sind, dann gebe ich Ihnen die Kohle, auch wenn mir bewusst ist, dass sie diese umgehend in Alk oder Drogen umsetzten.
„Warum“, werden einige fragen? Nun, diese armen Kerle haben genug Scheiße an der Backe und gehen wahrscheinlich gerade durch ihre ganz persönliche Hölle. Mit den paar Cents kannst du ihnen etwas Erleichterung verschaffen und da ist es nun mal scheißegal ob sie damit Ihre Sucht“-erkrankung“ in Eigenregie behandeln.

Doch nun zurück.
Das Bargeld reichte aus um McFly mit den zwei Mädels und noch ’nem Typen, via Großraumtaxi Richtung Zürich zu befördern und dort eine Koks Party anzuschmeißen.
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob sie dort schon auf der offenen Szene waren, oder McFly erst später mit mir zusammen dieses Wunderwerk an menschlicher Überlebungskunst betrachten durfte.
Immerhin gab es ja auch noch andere Plätze in Zürich, die für den Erwerb illegaler Substanzen geeignet waren, und der Typ der mit dabei war, kannte wohl auch ein paar Kneipen, in denen was lief.

Gefunden war McFly schnell. Das Kaff war ja nun mal nicht allzu groß.
An der Bushaltestelle saß er mit einem der Mädels, zu der er, wie es schien, ein etwas innigeres Verhältnis aufgebaut hatte. Alter Charmeur.
Wir verbrachten den Vormittag in Überlingen, hingen unten am Ufer des Bodensees ab, bis Chris und mich schließlich der Ruf des Allerheiligen Sugar Gottes nach und nach nervöser werden ließ und zurück, Richtung Konstanz, zog.
McFly probierte mich zwar mehrmals zu überreden hier zu bleiben, denn er wollte nicht mitkommen, doch ich ließ mich nicht abhalten.
So blieb er zunächst einmal in Überlingen und legte auch tatsächlich einige Tage Pause ein, was Shore ging.
Er warf sich glaub ich, öfters Teile (Ecstasy Tabletten) ein die Tage und konnte auch bei dem Typen pennen den er kennengelernt hatte.
Und wir zogen also erst mal wieder weiter nach Konstanz und kurbelten dort die hiesige Heroin Wirtschaft ordentlich an.
Um eines mal vorweg zu nehmen. Das eigentliche „Ur“-Ziel, für unseren erneuten Ausflug in das kleine Kaff Überlingen, kratzte ich diesmal nicht mal ansatzweise an.

Die ersten vier oder fünf Tage schliefen wir noch bei Chris zu Hause, doch die Vergangenheit hatte es nun mal immer wieder gezeigt, dass so ein Wohlstand nie lange anhielt.
Bei ihm hing der Haussegen ja auch schon etwas schief, bevor ich ankam und so war es nicht verwunderlich, dass nach ca. fünf bis sechs Tagen Schluss mit dem Luxus, in Form einer weichen Matratze, ’ner warmen Umgebung und freier Nahrungsaufnahme, war.
Als wir eines Abends klatschnass zu ihm nach Hause kamen, über eine Stunde standen wir in dem verfickten Regen und warteten darauf dass jemand auf unsere ausgestreckten Daumen reagierte, merkten wir beide schon beim Eintreten in das Haus, dass gleich etwas unangenehmes ablaufen würde. Zumindest für Chris. Na ja, so gesehen auch für mich.

Ein Szenario, ein Bild, welches ich irgendwie nur allzu gut kannte. Eine fast geleerte Flasche Wein zwischen Mutter und Vater, die um den dunklen, mahagonifarbenen Tisch, in angespannter Haltung, saßen. Der Raum etwas abgedunkelt, im Hintergrund eine Kerze, die keineswegs romantische oder gemütliche Atmosphäre vermitteln sollte. Nein Mann, schon beim Eintreten konnte man die angespannte Stimmung wahrnehmen. Die negative Energie, die hier in der Luft lag, war förmlich zu riechen.

Und dann ging es auch schon los:

„Wie kannst du das machen? Nicht schon wieder! Wie oft soll sich das denn noch wiederholen? Willst du uns denn ganz kaputt machen? Immer das Gleiche! Diese verdammten Drogen! Und glaubst du wirklich wir würden das mit dem Auto nicht merken (die Karre hatten wir uns übrigens noch ein weiteres Mal ausgeliehen)?, etc…etc..“

Fragen, Aussagen, Anschuldigungen, Verzweiflung. All dies brach in Intervallen von Sekunden über Chris hinein.
Und obwohl dies nicht mein Zuhause war, dies nicht meine verzweifelten Eltern waren, fühlte ich mich eben doch so als wäre ich hier gerade der Hauptdarsteller. Als würden meine Eltern hier gerade vor mir stehen.
Ich senkte meinen Kopf.
Ein kurzer Moment von Reue, Schuld, Mitgefühl machte sich in mir breit. Und wieder einmal tauchte es auf. Dieses komische Gefühl in meiner Magengegend. Dieser Druck. Als würde kein Blut mehr durch die Adern in dieser Gegend fließen. Alles verspannte sich und zog sich zusammen. Eben genau das Gefühl welches ich schon als kleines Kind manchmal hatte und nie richtig verstand. Ein Gefühl, welches ich hasste und noch schwerer einordnen konnte.
Aber Gefühle waren, eh etwas was ich nicht gut konnte. Nicht wollte. Zumindest nicht „nüchtern“. Und genau dieser Fakt verdrängte schnell diesen kurzen Anflug verschiedener Emotionen. Noch während die volle Batterie an Worten, auf Chris abgefeuert wurde, griff ich mit der Hand in meine Tasche und fühlte das Päcken.
Ich überlegte, wie viel noch da ist. Ob es noch ausreichen würde für den Abend, für den morgigen Affentöter. Und schon war meine Aufmerksamkeit wieder da, wo sie immer war, zu dieser Zeit.
Bloß nicht nachdenken! Nichts davon ranlassen.

Für Eltern kann so etwas schon echt schlimm sein, sind sie doch in der passiven Rolle. Die Seite, die nur ohnmächtig zuschauen kann. Die sich die verrücktesten und schlimmsten Sachen zurechtspinnen und ausdenken, während der abhängige Sohn oder Tochter, durch die Weltgeschichte zieht. Ist man der aktive Part dieses Dramas, der Teil der die Scheiße am eigenen Leib erlebt, dann weiß man was man macht. Man weiß, wie es ist. Wo man ist und was man ist.
Doch die andere Seite spekuliert nur, um schließlich irgendwann zu dem Punkt zu kommen, sein Kind praktisch ganz aufgeben zu müssen, um nicht alles Kollabieren zu lassen, Fuck Man, das ist nicht einfach!
Vieles war mir damals gar nicht bewusst. Ich meine, wenn man jung ist, denkt man generell nicht großartig über das Gefühlsleben seiner Eltern nach.
Wir kennen doch alle diese großartigen Sätze wie: „Wenn du mal erwachsen bist und eigene Kinder hast, dann weißt du wie das ist!“.
Und bist du auch noch voll drauf dann liegt der Fokus deiner Aufmerksamkeit sowieso nur auf dieser einen Sache.
Erst später prasselten diese ganzen Gefühle, Emotionen, Schuldgefühle auf mich hinunter.
Und auch dass ist alles andere als einfach.
Wie ich schon so oft schrieb. Opiate funktionieren nun mal so gut, weil sie jegliche Art von Gefühlen betäuben. Man ist geschützt, fühlt sich verstanden und aufgehoben.
Legt man diesen Schutzmantel nach vielen Jahren wieder ab, steht man erst mal wie ein kleiner zitternder Köter, den man das Fell weggerissen hat, da.

Ich weiß nicht mehr wie lange dieser Schlagabtausch noch ging.
Dieses Ping Pong Spiel. Auf der einen Seite, die so sehr verzweifelten, ohnmächtigen Eltern und auf der anderen Seite der arme Junkie. Und der Spielball, der alles am Laufen hielt, wahrscheinlich ein dicker Prall gefüllter fünf Gramm Shore Beutel.
Naja, das Ende vom Lied war, dass wir beide den Abgang machen mussten. Chris durfte nur wieder nach Hause wenn er bereit war sich für ’ne Therapie, bzw. Entgiftung anzumelden.

Also auf ein Neues. Wieder an der Titte von Mutter Natur nuckeln. Wenigstens konnte Chris noch ’n kleines Zelt organisieren, welches wir etwas außerhalb von Konstanz aufschlugen. (Für Leute die sich dort auskennen: Wenn man mit der Fähre von Überlingen ankommt, gab es da eine Haupt Bushaltestelle. Von dort einige Meter zu Fuß, kahm man an einen Park/Grünstreifen der direkt am Ufer des Bodensee’s entlang verlief. Dort platzierten wir unser Einfamilienhaus).
Tja, und dann widmeten wir uns wieder unserem Alltag.
Effizientes Wirtschaften zum besten Geben. Okay, ist ja schon gut. Man könnte es auch „Klauen“ nennen.
Der Shore hinterherlaufen. Der Job, der keinen Feierabend oder Pause kannte.
Ein Job der nicht allzu viele Aufstiegschancen bot und im Grunde sehr schlecht bezahlt wurde.
Zeit zum Entspannen gab es nur in Form eines kurzen Opiatrausches.
Man musste ständig an die nächsten Stunden denken, den Entzug, der sich hinterhältig und listig auf dich zu schlich, um dir dann den Boden unter den Füßen wegzureißen.
Zum Glück war es aber auch hier um einiges einfacher Kohle klarzumachen als in einer Großstadt und mit Chris hat ich wieder mal ’ne Begleitung, für den Klauen definitiv kein Fremdwort war.
Shore kauften wir zwar auch immer mal wieder, bei den Tickern in Konstanz ein, doch Ziel war es eigentlich immer genug Kohle zu machen und dann rüber nach Zürich zu fahren.

Chris hatte extreme Paranoia die Grenze zu Fuß zu überqueren, was mich etwas wunderte. Immerhin hatte er die Eier ohne Führerschein, mit dem Wagen seines Alten und mit Drogen auf Tasche, nach Zürich und zurück zu brettern.
Na ja, war halt so. Vor ca ’nem Jahr verbrachte er mit seiner Freundin einige Monate auf dem Letten und stürzte da komplett ab.
Er war sich nun nicht mehr sicher, ob er noch eine offene Sache in Zürich am Laufen hatte und zu Fuß wurde man, laut seiner Aussage, einfach zu oft an der Grenze kontrolliert.
Das erste Mal trampten wir noch zusammen, doch danach machte ich mich alleine auf nach Zürich um die Drogen zu besorgen.
Da gab es dann die eine Aktion, die im Grunde schon fast lustig war.
Mit ca. 300 Mark auf Tasche machte ich mich alleine auf nach Zürich.
Erst über die Grenze, zu Fuß nach Kreuzlingen. (Gruß an den Stefan, der mir mich wieder mit dem Namen des Ortes erleuchtet hat). Ein kleiner Ort unmittelbar hinter der Grenze.
Von dort hatte man noch die Möglichkeit mit dem Zug weiter nach Zürich zu fahren, was wir auch einmal in Anspruch nahmen, oder aber halt auf die gute Altmodische, per Daumen-Taxi.
Mit ’n bisschen Glück erreicht man so den Drogenmarkt nach 1,5 bis 2 Std.

Alles lief gut. Ich wurde schnell mitgenommen und das sogar überraschenderweise von einer Geschäftsfrau mit dickem Benz. Die Szene war so schnell erreicht.
Ich betrat gerade den Platzspitz (Park), als mir ein Typ, der definitiv in die Kategorie Junkie fiel, hechelnd entgegen kam.
Ich drehte mich kurz um und schaute ihm nach, dachte mir dann aber nichts dabei und marschierte weiter.
Einen kurzen Moment später zwei weitere Junkies, die mit vollem Speed um die Ecke bretterten.

„Okay. Da hat wohl jemand einen abgezogen.“, dachte ich mir und ging weiter.

Kennt ihr das Bild aus diesen Tier Dokus? Wenn eine panische Büffelherde vor etwas flieht und alles niedermetzelt, was in deren Weg steht?
Genau dies erwartete mich als ich um die Ecke kam.

„Was zum Teufel!“, dachte ich mir nur.

Eine Masse von Leuten raste auf mich zu! Junkies mit Ihren improvisierten Bretterbuden unter den Armen, Mädels die teilweise noch die Nadel in der Armbeuge stecken hatten, liefen panisch und unkoordiniert von A nach B. Von überall kamen die her und ich stand da total perplex in der Mitte und wusste nicht was abgeht.
Einer verlor auf der Flucht seinen Turnschuh. Ein anderer stolperte über seine eigenen Beine und rollte schreiend einen Abhang hinunter.
Was für ein Bild!
Irgendwann hörte ich die immer wiederkehrenden Wörter „Polizei, Polizei“, und wusste was Sache war.
Obwohl ich noch gar keine Drogen auf Tasche hatte, schloss ich mich dem fliehenden Mob an und lief.
Wahrscheinlich einer der automatischen Reflexe, die man ganz schnell aufnimmt, verbringt man eine gewisse Zeit in dieser Szene. Hörst du, siehst Du oder riechst du nur Bullen, nimmst du deine Beine in die Hand und rennst. Noch heute kommt es vor, dass ich kurz zucke, wenn mir die Polizei entgegen kommt.

Tja, solche Säuberungsaktionen zog die extrem überforderte Staatsgewalt immer mal wieder durch. Alle paar Tage fuhren sie mit mehreren Mannschaftswagen auf die Szene.
Angezogen wie beim Militär.
Dann liefen sie mit einem Aufgebot von 50 bis 60 Staatsdienern, einmal auf die öffentliche Szene ein, schnappten sich dort jeder den erstbesten der in Ihre Arme lief, sammelten die Junks ein führten sie ab.
Ob du was auf Tasche hattest oder nicht, ob du ein Junk warst oder nicht, dort nur zu Besuch oder grad in einer Ecke Pinkeln warst – Scheiß egal! Du hast die Nacht auf dem Revier verbracht.
Natürlich hatten solche Aktionen null Effekt auf die Szene und die Leute standen am nächsten Tag wieder genau am selben Platz.

Irgendwann entfernte ich mich wieder von dem Platzspitz, machte eine riesen Runde um diesen und landete schließlich auf dem Letten.
Nachdem ich mich für kurze Zeit mitten auf die Bahnschienen gesetzt und das rege Treiben beobachtet hatte, entschied ich mich für einen heimischen Dealer, bei dem die Leute Schlange standen.
Ist die Nachfrage groß, kann das Dope ja nicht allzuschlecht sein.
Natürlich setzte ich mir nach erfolgreichem Geschäftsabschluss, einen dicken Druck und machte mich dann auf den Rückweg.

Es gab eine Stelle, die gut geeignet zum Trampen war.
Kurz nach der Autobahnauffahrt Zürich-Kreuzlingen, gab es nach einigen Metern eine kleine Einbuchtung. Dahinter lag ein großer Park mit einem See (wenn ich mich richtig erinnere,) den wir auch, das ein oder andere Mal, zum Konsumieren nutzten.
Leider verlief das Trampen dieses Mal nicht so zügig wie auf der Hinfahrt und so kam es, dass ich bestimmt zwei verdammte Stunden wartete, bis jemand in die Bremsen stieg.
Ein Student hielt an. Ich setzte in mich in den kleinen Blechkasten, der vor langer langer Zeit mal wirklich in die Kategorie Auto einzuordnen war.
Der Mercedes, der meinen Arsch mit seinen weichen Sitzen auf der Einreise verwöhnt hatte, war zwar etwas gemütlicher, dafür war hier aber die Begleitung um einiges lustiger.
Der Typ war zum Schießen und quatschte am laufenden Band.
Ziemlich schnell unterhielten wir uns über das Thema Drogen. Er kiffte manchmal und warf ab und zu mal ’n Tripp ein, dennoch entschied ich mich dafür, ihm nichts von meinem Drogen Einkauf zu erzählen.

Es sind ja meistens offene aufgeschlossene Menschen, die sich bereit erklären für einen Tramper in die Eisen zu treten, und dieser hier bot mir sogar an, mich bis nach Kreuzlingen zu chauffieren.
Und das, obwohl er in ’nem kleinen Dorf, ca. 40 KM davor wohnte.
Er müsste nur vorher noch seine Freundin abholen, die bei ihm zuhause wartete.
Besser ging’s nicht und ich war erleichtert, in einem Rutsch zurückzukommen.

Tatsächlich sind wir in einem Stück bei ihm zu Hause angekommen, denn glaubt mir, dessen war ich mir alles andere als sicher.
Der Typ bretterte über die Autobahn als gäbe es kein Morgen. Ich dachte wirklich, er hätte mich nur mitgenommen, weil er nicht alleine sterben wollte.
Sicherheitsgurte? Fehlanzeige. Der auf meiner Seite war komplett abgerissen und von dem anderen baumelte nur noch eine traurige Hälfte im Innenraum herum. Den Fußraum unter mir verzierte ein großes rostiges Loch.
Zur Not hätte ich den Karren wahrscheinlich auch mit meinen Füßen abbremsen können.
Mehrmals dachte ich, dass uns die Rostlaube unterm Arsch zusammenbrechen würde und seinem Fahrstil nach zu urteilen könnte man glatt denken, dass der Typ gerade den Höhepunkt eines LSD Trips zelebrierte.
Doch wir kamen wie gesagt an. Tja und dann? Dann bekam ich ein Schauspiel allererster Güte vorgesetzt, von dem selbst Shakespeare sich ’ne Scheibe hätte abschneiden können.

Er parkte den Wagen vor dem Mehrfamilienhaus und da kam auch schon, wie es schien, seine Freundin aus der Haustür und hetzte auf ihn zu.
Ich erwartete ’ne nette freudige Begrüßung, doch was dann abging, war wirklich bühnenreif.
Ohne große Vorwarnung rastete Sie komplett aus. Sie schrie, schimpfte und schlug immer wieder auf den armen Kerl ein.
Das Mädel war so in Fahrt, dass ich nicht einen der Sätze verstehen konnte, die sie von sich gab.
Und ich saß da also extrem verdutzt auf dem Beifahrersitz und beobachtete das Schauspiel.
Wut ist das eine, doch die Alte hatte wirklich einen Tobsuchtsanfall, der jenseits von Gut und Böse war.
Die drehte komplett durch! Immer wieder, als der schlaksige Student probierte sich zu erklären, fing er sich links und rechts eine ein.

„Klatsch!“, „Klatsch“, hörte man es förmlich und er stolperte einige Schritte zurück.

Sie fauchte, spuckte, zog an seinen langen Haaren, als wäre sie vom Leibhaftigen selbst besessen.

„Was zum Teufel geht hier grade ab?“, dachte ich mir nur.
„Ich will doch nur, verdammt noch mal, mit meinen Drogen nach Hause kommen!“

Irgendwann erblickte sie mich, stampfte wie eine Wilde Furie auf das Auto zu.

„Oh nein Bitch! Lass mich bloß da raus. Ich habe nichts damit zu tun!“, ich rutschte nach hinten in den Sitz und verriegelte den Wagen.

Ich wusste wirklich nicht ob ich Grinsen, Lachen oder Angst vor dem Monster auf zwei Beinen haben sollte.
Fuck Man, das ganze grenzte schon ein einen psychotischen Anfall!
Als Erstes mussten die Scheibenwischer dran glauben, kurz darauf segnete die Antenne das Zeitliche und danach wurde der restliche Wagen bearbeitet. Wahrscheinlich bekam ich hier gerade die Antwort auf die Frage, weshalb die Karre von vornherein schon so schrottreif war, auf dem Silbertablett serviert.
Mit großen Augen und erhobenen Armen, schaute ich nur fragend zu dem Studenten rüber, nach dem Motto „Alter, mach doch mal was!“. Denn ich war sicherlich der Letzte, der sich in dieses Spektakel einmischen würde.
Doch der arme Kerl stand nur da, wie in einer Schockstarre und ließ alles Geschehen.
Das Mädel rotierte zwischen Auto und Student, teilte aus so gut sie konnte, bis sie letztendlich heulend auf dem Bürgersteig zusammenbrach.
Irgendwann reicht es mir und ich stieg kopfschüttelnd aus dem Auto aus. Mittlerweile hatten sich schon einige Nachbarn auf der Straße versammelt und ich hatte definitiv keine Lust mehr, hier weiter zu verweilen und eventuell noch Zeuge einer Tragödie zu werden.
Wahrscheinlich würden als Nächstes auch noch gleich die Bullen hier aufkreuzen.

Natürlich konnte es sich hier nur um das Eine gedreht haben. Ein anderes weibliches Wesen. Der Typ hatte irgendwo ordentlich eingelocht und seine Spuren nicht fachgerecht verwischt. Seien wir doch mal ehrlich. Was sonst kann eine Frau so zum Ausrasten bringen?
Wie auch immer, ich hatte die Schnauze voll von diesem hochpotenten Drama! Ich nahm die Beine in die Hand und verpisste mich.

Zum Glück war es nicht sehr weit. Ein kurzer Fußmarsch von einem knappen Kilometer und ich stand wieder auf dem Asphalt, wo ich erneut den Anhalter spielen durfte.
Es war keine Autobahn, sondern eher eine Schnellstraße. Links und rechts waren weite, offene Felder und in der Mitte trennte ein grüner Streifen die beiden Fahrbahnen.
Der Verkehr war ziemlich mau und so schlenderte ich langsam die Straße entlang.
Wann immer ein Auto von hinten auf mich zukam, drehte ich mich um und schleuderte dem Fahrer mein grinsendes Gesicht entgegen.
Manchmal kniete ich mich auch zum Spaß hin und öffnete weit meine Arme, als würde ich meiner Traumfrau einen Heiratsantrag stellen, oder tanzte auf der Stelle mit rausgestreckten Daumen.
So Sachen zogen manchmal wirklich, doch hier und heute schien es einfach keine Wirkung zu haben.

Frustriert marschierte ich weiter bis irgendwann ein Fahrzeug der Kategorie „Nicht so Toll“ auf der anderen Fahrbahn auftauchte.
Die Bullen verlangsamten etwas ihre Fahrt und musterten mich während sie an mir vorbei fuhren.
Ich lächelte nur scheinheilig, nickte freundlich mit dem Kopf und war heilfroh als der Wagen wieder Fahrt aufnahm.
Natürlich war das nicht die letzte Begegnung und es kam, wie es kommen musste. Einige Minuten später tuckerte die gleiche Bullenkarre auf meiner Spur auf mich zu.
Den Beutel, den ich schon beim ersten Erblicken der Staatsdiener fest in meiner Hand hielt, beförderte ich schnell mit einem geschickten Wurf auf den Grünstreifen, hinter mir.
Außer den Drogen in meiner Blutbahn, war ich jetzt sauber und da Trampen ja nun mal nicht illegal war, hatte ich, wie ich dachte, nichts Weiteres zu befürchten.
Die Polizeigondel parkte auf dem Seitenstreifen und einer der beiden stieg aus.

„Schönen guten Tag der Herr. Was machen wir denn hier.“, der etwas korpulentere Polizist zog sich seine Uniform zurecht und baute sich vor mich auf.

„Ähm. Trampen?! Ich habe einen Freund besucht und möchte zurück nach Konstanz.“, erwiderte ich und zeigte mit meiner Hand in die Wunschrichtung.

Der Bulle überlegte kurz um mir dann doch tatsächlich, mit einem Grinsen im Gesicht, das Angebot zu machen, mich bis zur Grenze mitzunehmen.
Ernsthaft jetzt?! Gerade jetzt? Gerade heute? Gerade, verdammt noch mal hier mussten die beiden Dorfpolizisten den Sozialen raushängen lassen? Konntet ihr euch denn nicht wie sonst auch verhalten? Irgendeinen dummen Spruch ablassen und euch dann wieder verpissen?
Aber nein! Ich hatte also wirklich und wahrhaftig das Glück die einzigen zwei, noch lebenden Exemplare der Gattung Polizei zu erwischen, die doch tatsächlich den Spruch „Dein Freund und Helfer“ ernst nahmen.
Doch was blieb mir anderes übrig als einzusteigen? Hätte ich etwa sagen sollen, dass ich eine Abneigung gegen Bullen Kutschen habe?
Ich antwortete mit einem Zögerlichen „Ähm ja, super. Ist ja toll! Wirklich nett.“, und setzte mich auf die Rückbank.
Wenigstens stand einige Meter weiter vorher ein ziemlich großes Verkehrs Schild, sodass ich mir den Standpunkt einigermaßen gut einprägen konnte.

Ich war abgefuckt. Ich war extrem genervt. Erst diese Live Aufführung einer Dreigroschenoper und jetzt auch noch diese Aktion.
Die beiden entschuldigten sich sogar fast noch dafür, dass sie mich „nur“ bis nach Kreuzlingen bringen konnten.

„Ja Man, wirklich sehr schade.“, dachte ich mir, murmelte einen „Danke“ in meinen Bart und stieg aus der Bullen-Karre.

Ich zündete mir ’ne Kippe an und setzte mich auf die Bank der Bushaltestelle an der, die beiden Vorzeige Bullen mich raus gelassen hatten.
Ich wartete noch einige Minuten und ging dann wieder los.
Wohin? Na wohin wohl schon?
Zur Schnellstraße Richtung Zürich.
Mein verficktes entlaufenes Dope wieder einfangen gehen.
Und wieder das gleiche Spiel von vorne. Trampen und warten.
Zum Glück konnte ich dem nächsten Fahrer irgendwie klar machen, mich mitten auf der Schnellstraße, an genau dieser Stelle wieder raus zu lassen. Keine Ahnung was ich ihm erzählt hatte, wahrscheinlich irgendein Ammenmärchen.
Doch drauf geschissen! Fuck Man, selbst bei 120km/h und Seitenwind hätte ich das Fenster runtergekurbelt und wäre rausgehüpft, nur um an mein heiß geliebtes Dope zu kommen.
Was wir Süchtige doch alles für Strapazen auf uns nehmen. Von wegen nur rumgammeln und high sein.

Auf allen Vieren kroch ich über das Terrain, um nach bestimmt 30 minütiger verzweifelter und fluchender Sucherei, endlich den verdammten Beutel Braunes in meinen Händen zu halten.
Und obwohl ich mir fast sicher war, dass bei meinem heutigen Glück, dieselbe Bullen Karre nun noch mal meinen Weg kreuzen würde, erreichte ich doch tatsächlich nach einer verdammten Stunde, ohne weitere Zwischenfälle, den kleinen Ort Kreuzlingen.
Noch schnell ’nen dicken Anti Stress Druck, auf einer der Toiletten des großen Supermarkts gesetzt und dann ab über die Grenze marschiert.

BALD GEHT’S WEITER (Und dann wird beim Intro angesetzt).

MADMIKE  30.10.2016

#blechtänzer  #madmike #turkeysalat  #turkeyuncut #biografie

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Über MadMike

Das ist meine Geschichte, mein Leben. Ich schreibe diese nicht mit erhobenem Zeigefinger, noch wird hier etwas beschönigt. Es ist einfach "Mein Leben"! Dies soll keine Drogen-Verherrlichung darstellen! Drogen haben mir unfassbar viel genommen und mein Leben kontrolliert! Frei zu sein, ist das Höchste aller Güter, welches wir Menschen haben und wer glaubt mit dem "Zeug" frei zu sein, unterliegt einer großen Illusion. Ich schreibe meine Geschichte so nieder, wie ich zu dem jeweiligen Zeitpunkt gefühlt und gedacht habe. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich nicht weiterentwickelt habe und aktuell bestimmte Dinge anders sehe. Dies hier soll kein Drogenpräventions-Projekt sein, doch ich denke, dass jeder der das liest und ein bisschen Verstand besitzt, von alleine seine richtigen Schlüsse zieht. Euer MadMike...
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17 Antworten zu TEIL 28 – Die Polizei dein Freund und Helfer

  1. Alice Wunder schreibt:

    Trainspotting auf Alemannisch! Geil!

    Gefällt 1 Person

  2. adahmo schreibt:

    Das ist immer das Geilste- Lachkick mit Tränenfluß! Genau richtig für den ausklingenden Sonntagabend…

    Gefällt 1 Person

  3. adahmo schreibt:

    Ich hab mal n Bubble in ner Kippenschachtel gesteckt. Ne viertel Std später rauchte ich die letzte Fluppe, knüllte die leere Schachtel zusammen und schmiß sie während der Fahrt bei Aachen aus dem Fenster.Als wir zu Hause pleite und mit leerem Tank nachts gegen 0Uhr ankamen, fiel es mir erst auf. Mein Kollege war schwer begeistert…
    Kannst dir ja denken wie es weiterging. Ich klaute meinem schlafenden Pa n Zwanni ausm Portemonaie-für’s Tanken- dann bretterten wir zurück nach Aachen. Als wir die Schachtel samt unversehrten Inhalt fanden, lagen wir uns in den Armen- welch unbeschreibliches Glücksgefül! Es waren nur 3g, aber du weißt ja, wenn man sonst nichts hat…

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  4. Lula schreibt:

    Verschlinge jeden neuen Teil wie ein Raubtier, dass lange nix zu futtern bekam. Dein Stil ist echt klasse, so unangestrengt und bildlich erzählt, könnte fast 1:1 ein Drehbuch abgeben, mag solche Erzählungsweisen.
    Wann gehts denn weiter? :))

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  5. 01010010 01000001 schreibt:

    Ich hoffe es gibt noch einen neuen Teil im alten Jahr 🙂 ?

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  6. adahmo schreibt:

    Gesundes 2017 ! Schreib viel dieses Jahr!

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